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Samsung Galaxy S II – ein Meer voller Möglichkeiten

14. Juli 2011

Das Samsung Galaxy S II ist für mich… ein Meer voller Möglichkeiten

(Gruesse aus dem Kroatien-Urlaub)

(und in den Urlaub wollte ich das nur geliehene gute Stück dann doch nicht mitnehmen – merke aber deutlich, was mir fehlt)
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Samsung Galaxy S II – Zwischenfazit

4. Juli 2011

nach nunmehr 3 Wochen wird es Zeit für ein erstes Fazit mit dem Samsung Galaxy S II, welches ich im Rahmen eines Trnd-Projektes zur Verfügung gestellt bekommen habe. Die Eindrücke sind gemischt, ich will im folgenden kurz auf Hard- und Software eingehen und kurz etwas zu den verschiedenen Funktionalitäten sagen. Dabei soll das ganze kein systematisches Abarbeiten der ganzen Funktionen sein, sondern eher das beschreiben, was beim Kennenlernen des Gerätes so auffällt, mich begeistert, verwundert oder auch stört – all das kommt vor ;-)

Vorausgeschickt sei: Mein bisheriges Smartphone ist ein iPhone 3G, zu Hause nutze ich ein MacBook Pro, dh, ich bin bisher komplett auf die Apple-Welt ausgerichtet, ich nutze die entsprechenden Apple-Dinste iTunes für die Musikverwaltung und iPhoto für die Organisation meiner Fotos und Videos. Mir ist durchaus bewusst, dass das iPhone 3G bereits drei Jahre alt ist und daher als Bezugsgröße für einen Hardwarevergleich nur bedingt taugt. Apple hat ja aber regelmässig für Updates des iOS gesorgt, sodass ich hier zumindest auf der Softwareseite bis vor kurzen noch auf dem aktuellen Stand war. Mittlerweile ist das iPhone 3G aber von der Liste der unterstützten Geräte gefallen, sodass auch hier nichts mehr zu erwarten ist und ich mir grundsätzlich Gedanken über ein neues Smartphone machen muss. Da kommt mir dieser Testzeitaum mit dem Samsungs Galaxy S 2 natürlich sehr recht.

Gleichzeitig habe ich schon recht lange einen Google-Account, mit dem ich alle meine privaten Emails verwalte und mit dem ich auch die sonstigen von Google angebotenen Dienste (Kalender, Picasa, Reader, News, Text und Tabellen) nutze. Hier sind also die Bedingungen für einen Einstieg in die Android-Welt recht gut.

Nach dem Auspacken beeindruckt die Displaygröße des Samsung Galaxy S 2, der nächste Wow-Effekt setzt ein, wenn man feststellt, wie dünn das Gerät gleichzeitig ist. Schnell sind Sim-Karte und Akku eingesetzt und das Telefon eingeschaltet. Und schon wieder großes Staunen ob der Darstellungsqualität des Displays, beeindruckend scharf, es sind keine einzelnen Pixel zu erkennen, das war beim iPhone 3G noch deutlich anders. Dank des Goolge-Kontos sind die Grundfunktionalitäten des SGS2 schnell eingerichtet, wer mag, kann auch gleich noch Facebook-, Twitter und ähnliche Social-Media-Dienste verbinden. Ebenso einfach vollzieht sich die Verbindung mit dem heimischen WLAN – WPS sei dank (bei mir kommt die Fritzbox 7390 zum Einsatz).

Es zeigt sich schnell, dass hinsichtlich des Fingerbedienung eigentlich keine Umgewöhnung von Apple zu Androide nötig ist. Die meisten Fingergesten werden hier wie dort unterstützt. Auch die Benutzeroberfläche ist auf den ersten Blick identisch aufgebaut. Doch schnell stellt sich heraus, dass das doch nicht ganz der Fall ist. Androide spendiert dem Nutzer noch sieben zusätzliche Bildschirme, zwischen denen mit einem Fingerwisch hin- und verwechseln kann. Diese lassen sich mit Widgets belegen, kleinen Programmen, die einem mit einem schnellen Blick allerhand Informationen bieten. Die eigentlichen Programme oder Apps, wie sie auch in der Android-Welt heißen, findet man mit einem Tipp auf das Symbol Anwendungen. Dort kann man dann in der schon von Apple bekannten Manier zwischen den einzelnen Bildschirmen, auf denen die Apps abgelegt sind, hin- und herswitchen. Zwei Dinge fallen mir an dieser Stelle bereits auf. Selbst wenn man eine Anwendung gestartet hat und diese mit einem Klick auf die Hometaste beendet (beziehungsweise in den Hintergrund legt, wie ein Blick in den Taskmanager zeigt) landet man wieder auf der Touchwiz-Oberfläche und nicht in der Anwendungsübersicht. Das ist mir völlig unverständlich und insgesamt nerven mich diese zwei verschiedenen Nutzerebenen eher, als das ich mich dafür begeistern kann. Damit zusammen hängt – zweitens -, dass ich gefühlt immer deutlich mehr Klicks brauche als bei Apple, um zu einer Funktion zu kommen, diese zuvor beschriebene Kickerei ist ein Beispiel dafür. Ich finde die Menütiefen vor allem in den Einstellungen weitaus unübersichtlicher, das Design helle Schrift auf dunklem Hintergrund find ich auch nicht allzu gelungen. Hier hat Apple mE deutlich die Nase vorne.

Ich will mich aber gar nicht zu sehr in den Tiefen der Software verlieren, denn Android ist ja nicht vorrangig Inhalt dieses Testberichts, sondern das, was Samsung liefert. Herzu gehören die Bedienoberfläche TouchWiz (mir ist nach wie vor nicht klar, wo Androide aufhört und TouchWiz anfängt bzw. wofür ich dann Samsung loben oder schelten kann. Aber ich schätze mal, diese komische Widget-Oberfläche gehört zu Samsung), die vier sog. Hubs (Sozial, Games, Music und Readers), Kies Air sowie AllShare.

TouchWiz

Tja, so richtig Freunde werden wir wohl nicht, TouchWiz und ich. Auch nach jetzt drei Wochen komme ich immer noch nicht damit zurecht, das mein SGS2 zwei verschiedene Benutzeroberflächen hat. TW mit den ganzen Widgets mag ja für andere ganz nett sein, mit ist das eindeutig zu überladen, ich finde die unterschiedliche Widgetgröße macht die Bildschirme viel zu unruhig. Ich suche halt ständig, von wo aus ich eine Anwendung nun starten muss. Zusätzlich nervt mich, das auch wenn ich eine App aus den Anwendungen heraus starte und dann irgendwann mit dem Homebutton schließe bzw. in den Hintergrund drücke, ich immer wieder auf der TouchWiz-Oberfläche lande und nicht an dem Punkt, wo ich zuletzt eine App gestartet habe. Finde ich ziemlich lästig. Was mir außerdem nicht klar ist: ins welchem Abstand werden zB Facebook oder Twitter-Widget aktualisiert. Keine Ahnung, mal ist es aktuell, mal überhaupt nicht, und ich kann nicht festmachen, woran es liegt.

Die vier Hubs

Eigentlich kann ich nur zum Social-Hub so richtig was sagen. Hier werden alle möglichen Posteingänge in einem einzigen zusammengefasst. Praktisch, wenn man’s braucht. Da ich aber ausschließlich über Mail kommuniziere, und weder FB-Nachrichten noch Twitter-DM nutze, macht es das für mich nur unnötig unübersichtlich. Hier habe ich also lieber auf die ebenfalls vorhandene Gmail-App zurückgegriffen (die mir wiederum deutlich besser gefällt als die Androide oder Samsung -ich weiß es wieder nicht- Email-App.

Die anderen drei Hubs habe ich nur einmal kurz gestartet:

Games interessiert mich gar nicht, wollte also auch keine Taler für neue Spiele ausgeben;

Music ich kriege ich ohne Bastellösungen meine iTunes-Musik nicht importiert (das ist halt das Schicksal, wenn man sich bisher mehr oder weniger in der geschlossenen Apple-Welt bewegt hat – und von Apple sicher auch so gewollt), habs also auch schnell wieder gelassen (und mich über das integrierte FM-Radio gefreut, schließlich haben wir hier in Berlin ja radioeins);

Readers einmal kurz angetestet mit dem Tagesspiegel. Ganz nett, aber dafür ist das Display dann doch zu klein, dann hole ich mir die Nachrichten doch lieber im Internet-Browser, diese Seiten sind deutlich besser für mobile devices angepasst. (An dieser Stelle passt es glaub ich: das SGS2 scheint mir bisher noch nicht wirklich auf Deutschland lokalisiert zu sein, dieses fällt hier beim Reader ebenso auf wie bei den verschiedenen Widgets)

Kies Air

Kies gibt’s ja nicht für OSX, aber Kies Air funktioniert prima und ermöglicht es mir, die Daten vom SGS2 auch am Rechner anzuschauen und teilweise zu bearbeiten. Scheint mir aber noch nicht allzu ausgereift, habe es deshalb recht schnell wieder bei Seite gepackt.

AllShare

DLNA und Allshare machen richtig Spaß, wenn man einen entsprechend ausgestatteten Fernseher hat. Ruckzuck ist die Verbindung hergestellt und Bilder und Videos lassen sich auch auf dem (heimischen) TV anschauen. Das ist auf jeden Fall eine Funktion, die mir so mit dem iPhone fehlen wird, wenn ich mich nicht doch durchringe, ein AppleTV anzuschaffen. Die Bilder sind wirklich verzögerungslos zu betrachten und die Qualität der Kamera kommt hier nochmal doppelt so zur Geltung. Aber Samsung, hallo, warum klappt es nicht, die Bilder in der Orientierung richtig zu übertragen. Das SGS2 scheint sich zu merken, wo bei der Aufnahme oben und unten war. Diese Info geht aber beim Übertragen auf den Fernseher verloren (und die Hälfte meiner Bilder wurde auf dem Kopf dargestellt und ließ sich auch nur mit Mühe drehen). Hier könnte durchaus noch ein bisschen nachgebessert werden. Die Hardware hingegen begeistert mich doch ziemlich. Ich finde das Gerät so gerade noch hosentaschen- und einhandbedienungskompatibel. Die Kamera ist für eine immer-dabei-Kamera mehr als ausreichend, alles wird wunderbar schnell und ohne merkliche Verzögerung ausgeführt. Der Akku hält bei normaler Belastung (ein bisschen telefonieren, regelmäßige Checks von Email, Facebook, Twitter, Feed-Reader und co.) etwa 10 Stunden, dh, man kommt so gerade über einen normalen Arbeitstag (zum Glück passen auch die Netzteile der Blackberrys ans SGSII).

Was ist also mein Fazit nach 3 Wochen? Um es kurz zu machen: Ich bin nicht überzeugt! Das liegt nicht unbedingt an der Hardware (hier hat Samsung nicht wirklich viel falsch gemacht), sondern vielmehr an der Software. Ich tue mich sehr schwer damit, mich an Android zu gewöhnen und gewöhnen zu wollen. Es ist ja nicht unbedingt schlecht, nur halt anders, aus meinen Augen komplizierter. Und es wird bestimmt nicht einfacher, dass ich mich ein Stück weit in die Apple-Abhängigkeit begeben habe. Das hat Apple sicher so gewollt, mir zeigt es, das Apples Plan zu funktionieren scheint. Sicher, mit ein bisschen Aufwand liessen sich auch alle Bilder und alle Musik und meine Playlists auf das Galaxy bekommen. Aber es bedarf immer der schon oben genannten einen oder anderen zusätzlichen Klicks. Darauf muss man sich einlassen, ich will es nicht so recht. Oder das Beispiel Kontaktdaten. Andere mögen den Ansatz, die Kontaktdaten aus allen Quellen (Google, Facebook, Twitter) an einem Ort zusammenzuführen, praktisch finden. Für mich macht es alles doch eher unübersichtlich. Ich habe auf einmal 8 Einträge gleichen Namens in den Kontakten, weil Schwester und Cousine den gleichen Vor- und Nachnamen habe und bei diversen Social-Media-Diensten Accounts haben. Sicher, das ließe sich auch irgendwie zusammen führen. ist mir aber zuviel Aufwand, weil ich eh alle Dienste seperat nutze und auch nicht überall mit den gleichen Leuten im gleichen Maße kommuniziere. (Hier nur nochmal der Hinweis: Das ist nichts, wo ich Samsung und dem Galaxy S 2 einen Vorwurf mache, sondern eher etwas, bei dem ich mit iOS besser zurecht komme als mit Android. Oder mich einfach schon dran gewöhnt habe)

Samsung Galaxy S II -Stromverbrauch

16. Juni 2011

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Hier nur mal ganz kurz meine Stromverbrauchskurve des gestrigen Tages :-)

Samsung Galaxy S II – TouchWiz (erster Eindruck)

15. Juni 2011

so, mein erster Tag mit dem Samsung Galaxy S II liegt hinter mir – und ich bin sehr angetan von der Haptik und Qualitätsanmutung des Geräts ebenso wie von der Geschwindigkeit, mit der alles passiert. Aber: mit Android und TouchWiz muss ich mich erst noch anfreunden. Momentan weiß ich noch nicht so recht, wo Android aufhört und TouchWiz anfängt, und wen ich also dafür schelten muss, dass ich für alles, was ich irgendwie machen will, gefühlt deutlich mehr Klicks brauche als bei meinem iPhone. Allein die beiden verschiedenen Bedienoberflächen (ich nennen es mal so, also die Übersicht der Anwendungen und die sieben Seiten, auf denen ich meine ganzen Widgets unterbringen kann) bringen mich noch total durcheinander. Oder die vier(!) verschiedenen Posteingangs-Anwendungen, die mir standardmässig anzeigen, dass ich eine neue Mail bekommen habe…

Bisher gehe ich aber davon aus, dass alles eine Sache der Übung und Gewöhnung ist.

Und natürlich hat die ganze TouchWiz-Geschichte auch noch einen Seiteneffekt, die Volker Weber just heute in zwei Artikeln heute sehr schön beschrieben hat. @Mario: wie ist denn da die Policy bei Samsung? Setzt ihr auch lieber länger auf das TouchWiz-Erlebnis, selbst wenn das ein Android-Update verzögert, oder hat Android da Vorfahrt?

Samsung Galaxy S II – Internernetvolumenverbrauch

15. Juni 2011

Ui, das ging aber schnell. Was ich in 2 Jahren mit dem iPhone trotz intensivem Gebrauchs nicht geschafft habe, ist mit dem SGS II nach nur einem (EINEM!) Tag eingetreten. Gerade kam die Mail, dass ich jetzt mit reduzierter Geschwindigkeit surfe. Beim Verbrauch von 300MB kommt diese Mail in meinem Fall…

Stellt sich die Frage: kann ich beim SGS II irgendwo den Datenverbrauch sehen?

Samsung Galaxy S II – mein schneller erster Eindruck

14. Juni 2011

soo, nu kann’s losgehen, heute hatte ich die Karte im Briefkasten, dass mein Galaxy in der Packstation auf mich wartet. Schnell hin – und ich war sehr überrascht über das kleine Päckchen. Und darin widerum ein riesiges Telefon verglichen mit meinem alten iPhone 3G. Mal sehen, wie es um die Hosentaschentauglichkeit bestellt ist…

Die Inbetriebnahme geht total schnell und einfach. Fix die Simkarte und den Akku eingelegt (der Akkudeckel ist sehr dünn geraten). Nach einem Druck auf on/off ist das Telefon blitzschnell da, man wird umgehen um die Eingabe seiner Google-Zugangsdaten gebeten, und schon ist das Galaxy im Prinzip betriebsbereit.

Das Display ist riesig und strahlt in satte Farben, ich bin wirklich angetan, insgesamt liegt das Teil sehr gut in der Hand.

Nur am Rande:

Mit Android werde ich noch nicht so recht warm, finde ich deutlich  komplexer und damit komplizierter als iOS (oder es ist einfach nur eine Frage der Gewöhnung). Ein Krampf war es, meine Kontaktdaten vom iPhone auf das Galaxy zu kriegen. iTunes will seit dem letzten updaten (zumindest bei mir) keine Kontaktdaten (oder Informationen, wie es bei iOS heißt) synchronisieren, hängt wohl mit der demnächst stattfindenden Umstellung auf iCloud zusammen. Nächste Idee war MyPhonebook von der Telekom. Abgleich der Daten zwischen iPhone und Telekom-Server funktionierte problemlos. Aber beim Versuch, die Daten dann auf das Galaxy zu kriegen, kam dauernd die Fehlermeldung, dass der Dienst nicht installiert werde konnte. Puh. Letzter Versuch: Export der Daten aus Myphonebook in eine .csv-Datei (der Trick hierbei ist, nicht das Goolge-Mail-Format, sondern das für Outlook zu nehmen). Die .csv-Datei ist dann wiederum schnell bei Googles Kontakten importiert und damit dann auch blitzschnell auf dem Galaxy.

Das erstmal schnell in aller Kürze, ausführlich und dann auch bebildert folgt ;-)

Frühjahrsputz :-)

9. Juni 2011

So, heute kam die Bestätigung, dass ich von Trnd als einer von 500 Glücklichen (aus 50.000)  ausgelost wurde, dass just erschienene Samsung Galaxy S II 6 Wochen lang auf Herz und Nieren zu prüfen. Abonniert also gerne mein Blog in Euren RSS-Reader, um auf dem Laufenden zu bleiben, was das Teil so kann. Das meiste wird sich hier abspielen, hin- und wieder vielleicht auch noch kurze Eindrücke bei Twitter oder Youtube

1&1 Schaltungstermin

17. Juni 2010

Es hat tatsächlich geklappt: Die Telekom hat mich aus dem Vertrag entlassen (nach einem freundlichen Gespräch mit der Rückgewinnungshotline), heute kamen Email und SMS mit der Ankündigung eines Schaltungstermins für nächste Woche – die Hardware in Form von FritzBox 7290 und FritzFon MT-D sollen bis dahin auch hier sein.

Ich bin weiterhin gespannt – aber es scheint sich was zu tun…

Telekom_hilft

31. Mai 2010

wieder ist seit dem letzten Eintrag hier einige Zeit ins Land, ohne das sich nennenswertes getan hat. Auf mein letztes Schreiben an die Telekom mit der erwähnten Fristsetzung kam wieder nur ein lustloses Schreiben der Kundenbetreuung. Mit keinem Wort wurde auf wirklich Bezug auf mein Anliegen genommen. Ich hab’s dann noch mit einem zweiten Schreiben versucht, diesmal adressiert an die Rechtsabteilung in Bonn, fast wie erwartet kam von dort auch wieder nur ein Schreiben des Kundenservice zurück. (Die Hotline hatte schon angedeutet, dass ich mir keine Hoffnung auf eine Antwort der Rechtsabteilung machen könnte, diese würde nur auf Post reagieren, die von Anwälten etc. käme.)

Insgesamt bliebe also das Fazit zu ziehen, dass die Telekom an einem Kundenservice, der über das normale Abfrühstücken von Kundenanliegen hinausgeht, nicht interessiert zu sein scheint.

Wenn, ja, wenn nicht neulich jemand bei telefon-treff.de auf den neuen Telekom-Service bei Twitter (mit dem Account Telekom_hilft) und seine positiven Erfahrungen damit hingewiesen hätte. Mein Twitter-Account dämmerte bisher eher so vor sich hin, ich nutz(t)e ihn eigentlich eher zum lesen. Und tatsächlich, bisher kann ich die positiven Erfahrungen nur bestätigen. Donnerstag vor Pfingsten mein erster Tweet, Antwort binnen einer viertel Stunde. Da es bereits kurz vor  20 Uhr war (Telekom_hilft arbeitet von 8 bis 20 Uhr), mein nächster Tweet erst am Freitag morgen. Kurz darauf kam dann eine DM mit der bitte, meine Vertragsdaten an eine Email-Adresse zu schicken. Wiederum sehr kurz danach die Bitte, mich anrufen zu dürfen. Natürlich, kein Problem. Und siehe da, in diesem Telefon tat sich auf einmal ein Lösungsweg auf. Just im November 2007 hätte die Telekom ihre AGB geändert – und in dem Zuge auch eine 12-monatige Vertragsverlängerung eingeführt, wenn nicht gekündigt würde. Ich hätte meinen Vertrag aber noch vorher und zu alten Konditionen abgeschlossen. Also, im Prinzip kein Problem, ich könnte recht zeitnah aus meinem Vertrag und damit zu 1und1. (Herzlichen Dank an Frau Schwarck an dieser Stelle.)

Im Prinzip, denn: Dazu braucht Telekom_hilft vom neuen Anbieter, also 1und1, ein Ablehnungschreiben der Telekom :-) Und das scheint nicht so ganz einfach zu sein, 1und1 schreibt:

mir liegen neue Informationen von der Deutschen Telekom AG vor. Danach kann Ihr Auftrag weder weiterprozessiert noch abgewiesen werden.

1und1 erbittet sich noch ein wenig Zeit, um sich darum kümmert zu können. Aber an dieser Stelle auch ein Wort zum Kundenservice von 1und1: Auch hier kann ich eigentlich nichts Negatives berichten. Festnetzrufnummer, also mit Flat nicht teuer, man bekommt schnell jemanden an die Strippe, und sie helfen im Rahmen dessen, was sie in meiner vertrackten Lage beitragen können. Zur Zeit bin ich in den guten Händen von Frau Dehnert, von ihr bekomme ich zeitnah präzise Emails zum akutellen Stand, Nachfragen werden binnen Minuten beantwortet. (An dieser Stelle ebenfalls herzliche Dank an Frau Dehnert.)

Nun, ich bin guter Dinge (und gespannt), ob das ganze jetzt langsam über die Bühne geht, und werde weiter berichten.

Telekom Kundenservice

17. März 2010

hier hat sich ja seit längerem nichts getan – was im wesentlichen damit zu tun hat, dass ich mir nach wie vor mit der Telekom uneins bin, wann ich denn nun meinen Vertrag hätte beenden können. Mehrere Telefonate mit der Kundenbetreuung verliefen freundlich, aber erfolglos. Ich goß also Ende Januar meine Meinung nochmal in ein freundliches Schreiben und versah es einer Kopie der damaligen Bestellbestätigungs-Email und einem akutellen Screenshot aus dem Online-Kundencenter, welches als Datum des Vertragsendes das Dautm der akutellen Tages anzeigte. Wiederum einige Telefonate mit der Kundenbetreuung, ob der Brief denn nun irgendetwas bewirken würde. Alles was aber kam, war ein Text-Baustein-Antwortschreiben, welches mit nicht einem Wort auf mein Anliegen einging. An dieser Stelle war ich dann doch das erstemal ziemlich sauer.

Neuer Anruf, diesmal bei der ‘Beschwerdestelle’ (keine Ahnung, ob es sowas gibt, oder ob da auch nur die gleichen Mitarbeiter wie bei der normalen Hotline sitzen). Wieder musste ich mein Anliegen gaaaanz von Anfang erzählen, sofortige Aussage der Mitarbeiterin: ‘nein geht nicht, Vertrag hat sich doch verlängert.’ Ich habe sie dann gebeten, sich doch mal mein Schreiben durchzulesen (hab ich, hab ich) und sich die zugehörigen Anlagen anzuschauen. Man konnte förmlich hören, wie sie auf einmal verstand, dass mein Anliegen ja tatsächlich auf Fakten beruhen könnte. Ihr Vorschlag war dann der, den ganzen Vorgang in die Rechtsabteilung zu geben, um letztendlich zu prüfen, wann den nun ein Brief als zugestellt gelte (Denn im Kern dreht es sich ja nun um die Frage, ob mich die schriftliche Auftragsbestätigung mit der Vertragsklausel ‘verlängert sich um 12 Monate, wenn nicht rechtzeitig gekündigt wird’ denn erreicht hat).

Nun, das war doch mal ein Deal, dann wüssten wir doch beide fundiert, woran wir beide wären.

Tatsächlich kam einie Tage später ein Schreiben, schick in einem großen A4-Umschlag. Aber das konnte nie und nimmer ein Jurist geschrieben haben. Mein persönlicher Favorit:

Gerne senden wir Ihnen in der Anlage nochmals die Auftragsbestätigung vom (…) zu. Dieses Dokument wurde bereits im November 2007 an die bekannte Anschrift verschickt. Wir gehen deshalb davon aus, dass Ihnen diese zugegangen sein muss, da der Verlust von Postsendungen, insbesondere von ausgewähllten wichtigen vertraglichen Dokumenten nicht anzunehmen ist

Achso, wenn ein normaler Brief ausgewählte wichtige vertragliche Dokumente enthält, ist qua Definition ein Verlust ausgeschlossen – na dann.

Telefonisch irgendwas zu klären habe ich mittlerweile aufgegeben. Also (mit freundlicher Hilfe von jemanden, der sich damit auskennt) einen neuen Brief fertig gemacht, der die gängige Rechtsprechung darlegt, dazu Frist Ende des Monats, sonst Klage aus Feststellung. Mal sehen, was jetzt passiert.

(Ich meine, hej Telekom, ich vestehe nicht wirklich, warum ihr so klammert. Im Moment hat ein Mitbewerber ein besseres Angebot, so what, das nächste Mal habt ihr wieder das Kracherangebot. Je schneller ich weg bin, desto schneller bin ich vielleicht auch wieder da. Aber mit der Anstellerei macht ihr es mir zusehens schwierig, wirklich zu Euch zurück zu wollen. Gleichwohl bin ich dann auch mal gespannt, was es mit der Serviceoffensive bei 1&1 dann tatsächlch auf sich hat.)

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