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Telekom Kundenservice

17. März 2010

hier hat sich ja seit längerem nichts getan – was im wesentlichen damit zu tun hat, dass ich mir nach wie vor mit der Telekom uneins bin, wann ich denn nun meinen Vertrag hätte beenden können. Mehrere Telefonate mit der Kundenbetreuung verliefen freundlich, aber erfolglos. Ich goß also Ende Januar meine Meinung nochmal in ein freundliches Schreiben und versah es einer Kopie der damaligen Bestellbestätigungs-Email und einem akutellen Screenshot aus dem Online-Kundencenter, welches als Datum des Vertragsendes das Dautm der akutellen Tages anzeigte. Wiederum einige Telefonate mit der Kundenbetreuung, ob der Brief denn nun irgendetwas bewirken würde. Alles was aber kam, war ein Text-Baustein-Antwortschreiben, welches mit nicht einem Wort auf mein Anliegen einging. An dieser Stelle war ich dann doch das erstemal ziemlich sauer.

Neuer Anruf, diesmal bei der ‘Beschwerdestelle’ (keine Ahnung, ob es sowas gibt, oder ob da auch nur die gleichen Mitarbeiter wie bei der normalen Hotline sitzen). Wieder musste ich mein Anliegen gaaaanz von Anfang erzählen, sofortige Aussage der Mitarbeiterin: ‘nein geht nicht, Vertrag hat sich doch verlängert.’ Ich habe sie dann gebeten, sich doch mal mein Schreiben durchzulesen (hab ich, hab ich) und sich die zugehörigen Anlagen anzuschauen. Man konnte förmlich hören, wie sie auf einmal verstand, dass mein Anliegen ja tatsächlich auf Fakten beruhen könnte. Ihr Vorschlag war dann der, den ganzen Vorgang in die Rechtsabteilung zu geben, um letztendlich zu prüfen, wann den nun ein Brief als zugestellt gelte (Denn im Kern dreht es sich ja nun um die Frage, ob mich die schriftliche Auftragsbestätigung mit der Vertragsklausel ‘verlängert sich um 12 Monate, wenn nicht rechtzeitig gekündigt wird’ denn erreicht hat).

Nun, das war doch mal ein Deal, dann wüssten wir doch beide fundiert, woran wir beide wären.

Tatsächlich kam einie Tage später ein Schreiben, schick in einem großen A4-Umschlag. Aber das konnte nie und nimmer ein Jurist geschrieben haben. Mein persönlicher Favorit:

Gerne senden wir Ihnen in der Anlage nochmals die Auftragsbestätigung vom (…) zu. Dieses Dokument wurde bereits im November 2007 an die bekannte Anschrift verschickt. Wir gehen deshalb davon aus, dass Ihnen diese zugegangen sein muss, da der Verlust von Postsendungen, insbesondere von ausgewähllten wichtigen vertraglichen Dokumenten nicht anzunehmen ist

Achso, wenn ein normaler Brief ausgewählte wichtige vertragliche Dokumente enthält, ist qua Definition ein Verlust ausgeschlossen – na dann.

Telefonisch irgendwas zu klären habe ich mittlerweile aufgegeben. Also (mit freundlicher Hilfe von jemanden, der sich damit auskennt) einen neuen Brief fertig gemacht, der die gängige Rechtsprechung darlegt, dazu Frist Ende des Monats, sonst Klage aus Feststellung. Mal sehen, was jetzt passiert.

(Ich meine, hej Telekom, ich vestehe nicht wirklich, warum ihr so klammert. Im Moment hat ein Mitbewerber ein besseres Angebot, so what, das nächste Mal habt ihr wieder das Kracherangebot. Je schneller ich weg bin, desto schneller bin ich vielleicht auch wieder da. Aber mit der Anstellerei macht ihr es mir zusehens schwierig, wirklich zu Euch zurück zu wollen. Gleichwohl bin ich dann auch mal gespannt, was es mit der Serviceoffensive bei 1&1 dann tatsächlch auf sich hat.)

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